Im Muotatal, im Innersten der Schweiz, dem Kanton Schwyz, erheben sich die Berge steil in den Himmel. An den fast senkrechten Hängen kleben, über der Baumgrenze und unmittelbar unter den nackten Felsen, saftige Wiesen die niemandem gehören oder eben denjenigen, die sie bewirtschaften: den Wildheuern. mehr »
Ein MANN und eine FRAU im koreanischen Großstadtdschungel. Sie reden nicht, müssen nicht über Worte kommunizieren; übernachtet wird in Appartements, deren Bewohner vorübergehend verreist sind. Die Wohnungen werden heimlich wieder verlassen, so wie sie sie vorgefunden haben, manchmal wird sogar noch etwas repariert. Sie sind Interims-Bewohner, dazwischen, kaum wahrnehmbar. Aber es fällt irgendwann doch auf, und sie kommen beide ins Gefängnis. SIE zurück zu ihrem sie schlagenden Ehemann, von dem SIE zu IHM geflüchtet war, und ER in den Knast.
Lebende Tote Christian Petzolds neuer Film GESPENSTER
Drei Frauen in Berlin. Nina (Julia Hummer) das wilde, ungehorsame Heimkind und Toni (Sabine Timoteo), die Diebin. Beide perspektivlos unterwegs, nur in der Gegenwart verhaftet. Keine Zukunft, eher Vergangenheit. Gespenster „leben“ für das Jetzt und wegen der Vergangenheit. Nina fühlt sich zu Toni, einer Art Vorbild, hingezogen. Warum Toni sie mitnimmt, wissen wir nicht wirklich. Egoismus? Und Françoise (Marianne Basler). Vor Jahren wurde in Berlin ihr kleines Kind in einem Supermarkt geraubt. Seitdem flüchtet sie immer wieder hierher, um es zu suchen und meint, in kleinen schmutzigen Straßenkindern ihre Tochter wiederzuerkennen. Ihr Mann (Aurélien Recoing) holt sie dann wieder zurück. Françoise hält Nina auch für ihre Tochter. Und die Hinweise verdichten sich, daß sie es auch sein könnte. Aber Toni möchte Nina an sich gebunden wissen. Und Françoises Mann Françoise auch an sich. mehr »